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Klein aber fein: Mini-Küche mit großer Wirkung

Heute widmen wir uns einem Raum, der gerade in der Weihnachtszeit einen zentralen Platz in unserem Alltag einnimmt - der Küche.

 

Bergeweise Plätzchen werden dort ausgestochen, gebacken und verziert.

Es wird so manche Leckerei gezaubert, Glühwein erwärmt und spätestens am ersten Weihnachtsfeiertag brutzelt traditionell ein Federvieh im Herd.

 

Die Küche ist ein beliebter Ort, um mit Familie und Freunden zusammenzukommen, um gemeinsam zu kochen und zu genießen. Sie dient häufig als kommunikativer Mittelpunkt und lädt zum Leben ein.

Doch nicht jeder hat das Glück, eine Küche zu haben, die ihm für all das den notwendigen Platz bietet.

Meist fehlt es an Größe. Daher ist gerade bei der Planung und Gestaltung dieses Raums besonderes Geschick gefragt.

 

Zu einer professionellen Inneneinrichtung gehört die optimale Raumausnutzung, praktische Funktionalität und ein ansprechender optischer Eindruck.

 

Der Grundbaustein jeder Küche ist die Küchenform. Jede Form hat ihren eigenen Charakter und benötigt dementsprechend ihre individuelle Einrichtung.

Wie kann man eine kleine Küche optimal einrichten und gestalten?

Zunächst lohnt es, sich darüber Gedanken zu machen, ob der Raum nur zum Kochen genutzt wird oder ob auch Essplatzlösungen benötigt werden.

 

Wenn möglich, sollte der Esstisch separat von der Küche, z.B. im Wohn - oder Esszimmer gestellt werden. Ist das nicht möglich, so bietet es sich an, die Arbeitsplatte zu verlängern und als Tresen mit Barhockern zu nutzen. Das ist platzsparend und praktisch zugleich.

Auch auszieh- oder ausklappbare Tische sind tauglich. Nach dem Essen verschwinden sie einfach wieder. 

Wer eine kleine Küche hat, benötigt viel Stauraum und jeder Zentimeter sollte optimal ausgenutzt werden. Da die Grundfläche nur begrenzt verfügbar ist, bietet es sich an, großzügig bis an die Decke zu planen. Die Höhe der Wände kann durch das Anbringen von Regalen oder den Einbau von Hochschränken ausgenutzt werden.

Zusätzlich sorgen „Küchenhelfer“ wie Lochbretter für Pfannen und Siebe, Messerleisten an den Wänden und kleine Regale an den Innenseiten der Schranktüren dafür, dass beim Arbeiten in der Küche nichts im Weg steht. 

Auch Hängeregale, die direkt von der Decke in die Küche ragen, bieten zusätzlichen Stauraum für unterschiedlichste Utensilien.

Doch nicht nur die Wände, sondern auch jede Ecke und Nische sollte bei der Planung berücksichtigt und genutzt werden. 

 

Besonders geeignet sind Eckschränke. Sie besitzen ausziehbare Drehtüren, drehbare Rondelle oder auch Schwenkauszüge und sind wahre „Stauraumwunder“. In ihnen verschwinden Töpfe, Pfannen und anderes sperriges Kochzubehör. Auch Eckspülen bieten sich an, da sie an beiden Seiten längere und zusammenhängender Arbeitsflächen ermöglichen. 

Die Einrichtung der Küchenschränke sollte möglichst viel Platz zum Verstauen bieten. Ein funktionales und modernes ausziehbares Schubladensystem hilft dabei, Ordnung in der Küche zu schaffen. Neben Besteck und Kleinkram kann man darin Geschirr oder auch den Toaster unterbringen. Auf das System abgestimmte Ordnungssysteme unterstützen den Nutzer dabei den Überblick zu behalten.

In einer Küche wird gekocht und gewerkelt. Da ist es logisch, dass eine möglichst große und freie Arbeitsfläche vorhanden sein muss. Gerade in kleinen Räumen bietet es sich an, ausziehbare Platten oder Schneidebretter einzubauen. Nach dem Kochen verschwinden sie unauffällig wieder. 

Wenn wenig Platz in der Küche ist, sollten Prioritäten bei der Auswahl der Geräte gesetzt werden. 

Welche Geräte müssen in der Küche integriert werden? 

Können sie platzsparend eingebaut werden? 

Der Einbau von Geschirrspüler, Kühlschrank und Mikrowelle ist nicht nur platzsparend, sondern sorgt auch für eine klares und stimmiges Gesamtbild. Die Fronten werden nicht unterbrochen, was wiederum optisch für mehr Harmonie und Größe sorgt.

Damit kommen wir von der Funktionalität über die Technik zu den Details.

Den letzten Schliff erhält die Küche durch den passenden Einsatz von Farben, Materialien, Formen, Dekoration und Beleuchtung.

 

Dunkle Fronten, große Griffe, klobige Schränke, wilde Muster und eintönige Beleuchtung lassen einen kleinen Raum noch kleiner wirken.

Um die Räumlichkeit optisch größer erscheinen zu lassen, sollte man bei der Einrichtung auf glänzende Oberflächen, Edelstahl und helle Farben zurückgreifen. 

Besonders geeignet sind klare Formen und grifflose helle Schränke in zum Beispiel Weiß, Hellgrün, Cremé- oder Pastelltönen.

 

Die Dekoration sollte nicht überladen und schwer wirken, hier ist weniger mehr.

Positiv beeinflusst wird die Raumwirkung durch die richtige Beleuchtung. 

Ein Mix aus Deckenspots, Lichtakzenten und Leuchten über den Arbeitsflächen gehört zu einem stimmigen Lichtkonzept. An den richtigen Stellen sorgt es für ausreichend Beleuchtung und zusätzlich für Behaglichkeit und optischer Größe.

 

Bei der Planung und Einrichtung Ihrer (Mini-)Traumküche sollten Sie nicht auf Funktionalität und Behaglichkeit verzichten. 

 

Wir empfehlen Ihnen, sich bei dem Raumausstatter Ihrer Wahl kompetente Beratung und Begleitung für Ihr Vorhaben einzuholen.

So wird auch aus Ihrer Küche ein Ort für viele schöne und gemeinsame Momente.

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